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Auch das Pentagon wähnt Hisbollah hinter Anschlag in Bulgarien

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Auch das Pentagon wähnt Hisbollah hinter Anschlag in Bulgarien

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Nach Israel sieht auch das US-Verteidigungsministerium die Hisbollah hinter dem Selbstmordanschlag in Bulgarien. Die ersten Opfer wurden in Israel zu Grabe getragen.

Derweil erklärte ein Sprecher des Pentagon, der Anschlag trage in einigen Zügen die Handschrift der Hisbollah, auch wenn man nicht exakt den Urheber bestimmen könne.

Die israelische Regierung hatte sofort nach dem Anschlag, bei dem sieben Menschen, darunter der Attentäter, starben, den Iran als Drahtzieher beschuldigt. Der israelische Generalkonsul in Istanbul, Moshe Kamhi, bekräftigt im Interview mit euronews den Standpunkt seiner Regierung: Der Anschlag sei von der Hisbollah unter Aufsicht des Irans verübt worden. Israel wisse, dass der Iran und Hisbollah Terrorangriffe gegen israelische Ziele geplant hätten. In Delhi, Baku, Tiflis und Bangkok habe es ähnliche Versuche gegeben. Sie seien aber gescheitert, und niemand sei getötet worden. Diesmal habe Israel nicht so viel Glück gehabt.

Der Iran und die Hisbollah bestritten jegliche Beteiligung.

Nach Auskunft des bulgarischen Innenministeriums steht inzwischen fest, dass der mutmaßliche Attentäter aus dem Ausland kam. Angaben zur Nationalität wurden aber nicht gemacht. Er verbrachte nach derzeitigem Ermittlungsstand mindestens vier Tage in und bei Burgas, bevor er die israelischen Touristen und den Busfahrer mit sich in den Tod riss.