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Israel beerdigt seine Opfer von Burgas

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Israel beerdigt seine Opfer von Burgas

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Es ist der Sarg von Izik Colangi, der an diesem Freitag als erstes in die Friedhofshalle von Petach Tikwa getragen wird. Die Tränen um ihn herum -  sie wollen nicht aufhören, zu fließen. Der 28-jährige ist eines von fünf israelischen Opfern des Selbstmordanschlags von Mittwoch, als ein Reisebus in dem bulgarischen Tourismusort Burgas explodierte.
 
Colangi war mit seiner Frau nach Bulgarien geflogen, um die Geburt der vier Monate alten Tochter zu feiern. Die Ehefrau liegt noch schwer verletzt im Krankhaus und hatte erst am Freitagmorgen vom Tod ihres Mannes erfahren.
 
Auch die anderen vier Israelis, die in Burgas starben, sollen im Laufe des Tages in ihrer Heimat beigesetzt werden. Neben den isralischen Touristen – darunter eine schwangere Frau – waren
ein bulgarischer Busfahrer sowie der mutmaßliche Selbstmordattentäter getötet worden.
 
Dieser junge Mann – hier Aufnahmen von Sicherheitskameras – hatte sich etwa eine Stunde lang am Ort des Anschlags aufgehalten. Seine Nationalität ist noch nicht festgestellt, er trug gefälschte US-Ausweise bei sich.
Bei der Explosion wurden auch 37 Menschen verletzt.