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Amok in Aurora: Robotor sollen Sprengfallen entschärfen

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Amok in Aurora: Robotor sollen Sprengfallen entschärfen

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Nach dem Kino-Massaker mit zwölf Toten trauern die Bewohner von Aurora um die Opfer. Am Sonntagabend soll vor dem Rathaus der drittgrößten Stadt des US-Bundesstaates Colorado eine offizielle Trauerfeier stattfinden. Vor dem Kino versammelten sich bereits am Freitagnachmittag mehrere hundert Menschen, weinten, zündeten Kerzen an und legten Blumen nieder. Viele können die Bluttat noch immer nicht fassen.

“Indem wir hierherkommen, zeigen wir unsere Unterstützung für die Familien, die einen ihrer Lieben verloren haben oder verletzt wurden. Es erlaubt uns, unsere Stadt zurückzugewinnen und nicht Opfer einer Person zu werden, die Jagd auf unschuldige Männer, Frauen und Kinder macht”, sagt Aaron Bennet.

Derweil rätselt die Polizei weiter über das Motiv des 24 Jahre alten Täters. Seine Wohnung hat der arbeitslose Mediziner mit Sprengfallen gesichert. Bombenexperten wollen Roboter einsetzen, um die explosiven und entflammbaren Materialien zu entschärfen. Fünf benachbarte Häuser wurden evakuiert, die Experten sprechen von “recht anspruchsvoll konstruierten Sprengfallen”.

“Ich habe auf dem Video eine Menge explosives Material gesehen. Viele Drähte, Stolperfallen, Gefäße mit Flüssigkeiten, Dinge die wie Granaten aussehen. Eine Menge Probleme, was die Sicherheit angeht”, stellt der Polizeichef von Aurora Dan Oats fest.

Nach dem Amoklauf wurden die Sicherheitsvorkehrungen bei den Vorführungen des neuen Batman-Films verschärft. Weil der Täter als “Joker” maskiert war, sind Masken oder Spielzeugwaffen jetzt verboten.