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Schwere Kämpfe nun auch in Syriens Hauptstadt

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Schwere Kämpfe nun auch in Syriens Hauptstadt

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Die Kämpfe in Syrien sind endgültig nicht mehr nur eine Sache abgelegener Landesteile: Auch in der Hauptstadt Damaskus toben an etlichen Stellen Kämpfe zwischen der Armee und den Aufständischen.

Die Lage im Land hat sich damit nach bald anderthalb Jahren des erst friedlichen, dann bewaffneten Widerstands gegen die Machthaber gründlich verändert.

Im Weltsicherheitsrat hat es außerdem einen Teilerfolg gegeben: Der Rat billigte, dass die UNO-Beobachter vorerst in Syrien bleiben. Das Mandat für den Einsatz war gestern abgelaufen.

Der Beschluss fiel einstimmig, nachdem noch am Vortag eine weiterreichende Entschließung mit möglichen Sanktionen gegen die syrischen Machthaber gescheitert war. Russland und China legten dabei ihr Veto ein.

Die Beobachter sollen aber nur weitere dreißig Tage in Syrien bleiben. Soll ihr Einsatz dann doch noch weitergehen, muss sich die Lage bis dahin entscheidend verbessert haben.