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Ermittler entschärfen Wohnung des Schützen von Colorado

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Ermittler entschärfen Wohnung des Schützen von Colorado

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Nach dem Blutbad von Colorado kommen die Ermittler ihrem Ziel näher, in die Wohnung des Schützen zu gelangen. Diese Wohnung war mit Stolperdrähten und Sprengsätzen regelrecht vermint.

Die Polizei setzte einen ferngesteuerten Roboter ein, um trotzdem hineinzukommen, die Sprengfallen
zu entschärfen und dabei auch schon Beweise zu sichern. Eine vollständige Entwarnung ist bisher aber nicht möglich.

“Ganz klar – wer die Wohnung betrat, sollte getötet werden”, sagt Dan Oates, der Polizeichef von Aurora
am Rand von Denver. “Wer wäre das nach diesem schlimmen Verbrechen wohl am ehesten gewesen? Ein Polizist. Man darf sich keine Illusionen machen, was hier vor sich ging.”

Der Täter hatte am Freitag bei der Mitternachtspremiere des neuen “Batman”-Films in Aurora im Kinosaal auf einmal um sich geschossen. Dazu hatte er mehrere Waffen dabei, die er in den letzten Wochen legal gekauft hatte.

Fast alle der zwölf Todesopfer sind inzwischen endgültig identifiziert. Unter ihnen ist auch ein sechsjähriges Kind. Fast sechzig Menschen wurden bei dem Blutbad verwundet; mehrere von ihnen sind
noch in Lebensgefahr.

Was den 24-jährigen, vorher völlig unauffälligen
Schützen zu seiner Tat bewegt hat, ist weiter unbekannt. Am Montag soll er zum ersten Mal vor
einem Richter erscheinen.