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Peking ertrinkt in sintflutartigen Regenfällen

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Peking ertrinkt in sintflutartigen Regenfällen

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Die chinesische Hauptstadt Peking ist vom schwersten Unwetter seit Menschengedenken heimgesucht worden. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1951 hat es keine derartig heftigen Niederschläge gegeben. Im Durchschnitt fiel im Stadtgebiet von Samstagnachmittag Ortszeit bis 2 Uhr in der Nacht 17 Zentimeter Regen. Iin einem westpekinger Stadtteil waren es sogar 46 Zentimeter; das entspricht mehr las der Hälfte der Durchschnittlichen Jahresregenmenge in Deutschland (78,9 cm). Mindestens 10 Menschen wurden getötet. Im gesamten Stadtgebiet kam es zu Stromausfällen, viele Hauptstraßen standen bis zu einem Meter unter Wasser, mehr als 500 Flüge fielen aus.