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Wiggens gewinnt Zeitfahren und fährt in Gelb nach Paris

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Wiggens gewinnt Zeitfahren und fährt in Gelb nach Paris

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Bradley Wiggens ist einfach nicht zu schlagen. Der Tour-Dominator gewann am vorletzten Tag der Frankreich-Rundfahrt unangefochten das Einzelzeitfahren über 53,5 Kilometer.

Doch so gut lief es nicht für alle: Tour-Titelverteidiger Cadel Evans wurde von seinem Teamkollegen Tejay Van Garderen überholt und wurde nur 52.

Stattdessen fuhren die beiden schnellsten Männer des Pelotons die Konkurrenz mal wieder in Grund und Boden. Christopher Froome ging als Vorletzter und Wiggens als Letzter auf die Strecke. Schon bei der ersten Zwischenzeit hatte der Mann in Gelb zwölf Sekunden Vorsprung vor Froome. Wiggens kurbelte wie eine Maschine und stellte eine Bestzeit nach der anderen auf. Sein Edelhelfer Froome hielt dagegen, kam seinem Chef aber nicht in die Quere. Beim Überqueren des Zielstriches war Wiggens klar: Das war der letzte Schritt zum Tour-Gesamtsieg.

Hier noch einmal das Zahlenwerk: Wiggens und Froome sorgen für einen britischen Doppelsieg. Der Spanier Luis-León Sanchez fuhr die drittschnellste Zeit, es folgte der Slowake Peter Velits als Vierter. Der Deutsche Patrick Gretsch erreichte den sechsten Rang.

Wiggens wird das Gelbe Trikot des Gesamtführenden nach Paris tragen. Falls kein Sturz oder ein ähnliches Malheur passiert, dürfte dem Briten der Tour-Sieg nicht mehr zu nehmen sein. Die letzte Etappe startet in Rambouillet und endet nach 120 Kilometern auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées.