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Syrien: Das Leid der Flüchtlinge

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Syrien: Das Leid der Flüchtlinge

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In Aleppo, im Norden Syriens, toben heftige Kämpfe. Die Leidtragenden sind die Zivilisten. Bewohnern zufolge werden die Lebensmittel knapp, die Preise seien in die Höhe geschossen. Die Stadt ist voller Flüchtlinge aus Homs und Hama, die eigentlich in Aleppo Schutz suchten.

Die Opposition hatte am Sonntag zum Sturm auf die zweitgrößte Stadt des Landes aufgerufen. Die Aufständischen haben nach eigenen Angaben in mehreren Vierteln ihre Flagge gehisst.

Der Grenzübergang Bab al-Hawa zwischen Syrien und der Türkei, den die Rebellen vor drei Tagen eroberten, soll immer noch in ihrer Hand sein, ebenso wie die Grenzposten Al-Salama und Jarubulus. Diese Meldungen lassen sich allerdings nur schwer überprüfen.

Bislang sind bereits mehr als 40.000 Syrer in die benachbarte Türkei geflohen. Einer von ihnen, Abu Khalil, sagte: “Drei Tage lang sind rund um mich herum Bomben explodiert. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich noch lebe oder schon tot bin.”

Viele Menschen sind Hals über Kopf geflohen und haben alles zurücklassen müssen. Kinder in einem Flüchtlingslager singen ein Lied, das seit Monaten von Demonstranten angestimmt wird, es geht um das Ende der Herrschaft von Baschar al-Assad.