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Syrien droht bei Angriff von außen mit Chemiewaffen

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Syrien droht bei Angriff von außen mit Chemiewaffen

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Die syrische Führung in Damaskus hat gedroht, im Fall eines Angriffs aus dem Ausland Chemiewaffen einzusetzen. Gegen die eigene Bevölkerung werde man jedoch nicht zu solchen Mitteln greifen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.
Mit der Stellungnahme wurde erstmals offiziell bestätigt, dass die Regierung von Baschar Al Assad über chemische und biologische Waffen verfügt.

Ein Experte der britischen Denkfabrik Chatham House sagte Euronews, die syrische Regierung wolle mit dieser Drohung Angst verbreiten.
Vor allem Angst davor, was nach einem Fall des Assad-Rgimes mit den Chemiewaffen passieren würde – sie könnten ja in die Hände von Al Kaida oder anderen Terroristen fallen.
Es sei Teil einer Einschüchterungsstrategie, so der Experte, deshalb sei er sehr skeptisch.

Angesichts zunehmender Anzeichen für ein mögliches Zusammenbrechen des syrischen Regimes hatte Israel kürzlich davor gewarnt, dass die Chemiewaffen Assads in falsche Hände geraten könnten.

Experten gehen davon aus, dass Syrien Nervenkampfstoffe sowie Scud-Raketen besitzt, mit denen die Chemikalien verbreitet werden können.