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Attentäter von Burgas war möglicherweise nicht allein

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Attentäter von Burgas war möglicherweise nicht allein

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Sieben Tage nach dem tödlichen Attentat auf einen Bus mit israelischen Touristen in Bulgarien ist am Flughafen von Burgas der Opfer gedacht worden. Neben Angehörigen der Getöteten nahm auch Israels Tourismusminister an der Zeremonie teil.

Bei dem Selbstmordanschlag waren fünf Israelis, der bulgarische Busfahrer sowie der Attentäter ums Leben gekommen.

Bulgariens Ministerpräsident Boiko Borissow sagte, es sei möglich, dass der Täter per Flugzeug aus dem Schengenraum eingereist sei, und dass er nicht alleine gehandelt habe.

Borissow sprach darüber auch mit John Brennan, dem für Terrorbekämpfung zuständigen Berater von US-Präsident Barack Obama. Dieser machte die radikalislamische Terrororganisation Hisbollah verantwortlich. Er sagte: “Es gibt klare Hinweise darauf, dass die Hisbollah und der Iran in
Terrorakte gegen Unschuldige in vielen Teilen der Erde verwickelt sind.”

Israels Regierung beschuldigte den Iran der Bluttat. Dieser wies jedoch jede Beteiligung zurück. Ein Sprecher des iranischen Außenministers sagte: “Israel macht gewöhnlich andere Länder, darunter unser Land, für den Terror verantwortlich.
Aber wir lehnen jede Art von Terror ab, die das Leben Unschuldiger aufs Spiel setzt, so wie es in Bulgarien geschehen ist.”

Auf bulgarischen Flughäfen wurden unterdessen die Sicherheitsvorkehrungen für Urlauber aus Israel verschärft.