Eilmeldung

Eilmeldung

Chemiewaffen: Obama warnt Assad vor "tragischem Fehler"

Sie lesen gerade:

Chemiewaffen: Obama warnt Assad vor "tragischem Fehler"

Schriftgrösse Aa Aa

Die Drohung der syrischen Führung, bei einem Angriff aus dem Ausland chemische Waffen einzusetzen, erntete international scharfe Kritik.
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon sagte, es sei “verwerflich”, den Einsatz solcher Waffen in Betracht zu ziehen, das US-Außenministerium erklärte, Syrien “sollte nicht einmal im Ansatz darüber nachdenken”.

US-Präsident Barack Obama warnte Syriens Machthaber Baschar al Assad vor einem tragischen Fehler: “Wir arbeiten daran, dem syrischen Volk eine bessere Zukunft zu ermöglichen – eine Zukunft ohne die Regierung Assad. Jetzt, da das Regime verkündet hat, Chemiewaffen zu besitzen, müssen wir Assad und seinen Leuten deutlich machen, dass die Welt sie beobachtet. Und dass sie zur Verantwortung gezogen werden, sollten sie den tragischen Fehler machen, diese Waffen zu benutzen.”

Israel hatte bereits vor einigen Tagen davor gewarnt, das Assads Chemiewaffen in falsche Hände geraten könnten.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zeigte sich besorgt: Wenn die Hisbollah Chemiewaffen besitze, sei das so, als wenn Al Kaida diese Waffen hätte. Es müsse um jeden Preis vermieden werden.

Nach den Worten von Verteidigungsminister Ehud Barak würde Israel im Notfall einen Militäreinsatz in Betracht ziehen.

Experten gehen davon aus, dass Syrien Nervenkampfstoffe und Scud-Raketen besitzt, mit denen die Chemikalien verbreitet werden können.