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Athen braucht wieder einmal Geld

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Athen braucht wieder einmal Geld

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Gerade erst zum wiederholten Mal gerettet steht Griechenland schon wieder am Abgrund. Bis zum 20. August benötigt Athen einen Überbrückungskredit, um der EZB rund drei Milliarden Euro für fällige Staatsanleihen zahlen zu können. Ob es zu einer Staatspleite kommt, hängt von der Beurteilung der EU-Troika ab, die derzeit in Athen den Stand der griechischen Reformbemühungen überprüft. Bei den Experten wächst unterdessen die Skepsis. “Ich denke, man muss befürchten, dass Griechenland früher oder später aus der Eurozone austreten wird”, meint etwa Fidel Helmer von Hauck & Aufhaeuser. “Jetzt ist die Troika an der Arbeit, sie wird einen neutralen Bericht abliefern.”

Tatsächlich hinkt Athen bei den geforderten Reformen hinterher. Die EU-Kommission sprach von “erheblichen Verzögerungen. Deutsche Medien meldeten gar, dass sich der IWF wegen des Stillstands nicht an weiteren Finanzhilfen für Athen beteiligen wolle.