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Flüchtlingsdrama in der DR Kongo

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Flüchtlingsdrama in der DR Kongo

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In der Demokratischen Republik Kongo sind tausende Menschen auf der Flucht. Sie verlassen ihre Dörfer im Osten des Landes, wo die Rebellengruppe M23 die Kontrolle übernommen hat und sich heftige Gefechte mit den Regierungstruppen liefert, die von der UNO unterstützt werden.

Seit Beginn der Kämpfe im vergangenen April sind mehr als 260.000 Menschen geflohen. Ein Mann berichtet: “Rund um die kleine Siedlung Rugari wurde geschossen und wir sahen viele Menschen, die versuchten zu fliehen und von den Rebellen durchsucht wurden. Dann rannten wir davon.”

Viele Kongolesen suchen Schutz im Nachbarland Uganda. Flüchtlingslager sind in der Nähe der Grenze entstanden. Angesichts der sich anbahnenden humanitären Krise will Uganda Anfang August einen Gipfel abhalten.

Auch nach Ruanda fliehen immer mehr Menschen.
Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen versorgt sie bei ihrer Ankunft und organisiert eine monatliche
Lebensmittelausgabe.

Das Welternährungsprogramm stößt dabei an seine Grenzen, denn neben den Flüchtlingen ist auch die Bevölkerung Ruandas auf Hilfe angewiesen.