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Peugeot Citroën-Mitarbeiter protestieren gegen Abbau

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Peugeot Citroën-Mitarbeiter protestieren gegen Abbau

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Der französische Autokonzern PSA Peugeot
Citroën steckt tief in den roten Zahlen. Grund sind einbrechende Verkäufe und die Wirtschaftskrise in Südeuropa. Nun soll ein hartes Sparprogramm Abhilfe schaffen.

Im ersten Halbjahr verzeichnete der Konzern einen Verlust von 819 Millionen Euro. Bis 2015 sollen 1,5 Milliarden Euro eingespart werden. Vor dem Pariser Firmensitz versammelten sich 2.000 Angestellte. Sie protestieren gegen die Sparpläne.

Zu der Demonstration hatten die Gewerkschaftsverbände der Fabrik in Aulnay-sous-Bois bei Paris aufgerufen. Diese soll bis 2014 ihre Tore schließen. Ein Gewerkschafter erklärte: “Selbst wenn es ein Defizit gibt, kann es nicht sein, dass die Angestellten dafür aufkommen müssen. Die Aktionäre haben 2,7 Milliarden Euro Dividende kassiert. Dazu haben sie noch drei Milliarden Euro an der Börse beim Aktienkauf verpulvert.”

Die Gewerkschaften wollen ein Gutachten in Auftrag geben, um die Geschäftsleitung zu zwingen, den Sozialplan zurückzunehmen. Die Ergebnisse dieser Expertise sollen im September vorgelegt werden. Der Konzern plant, 8.000 Arbeitsplätze abzubauen.