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Russische Opposition demonstriert gegen Festnahmen

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Russische Opposition demonstriert gegen Festnahmen

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In Moskau haben Gegner von Kremlchef Wladimir Putin gegen die Unterdrückung der Opposition demonstriert. Die Regierungsgegner forderten die Freilassung von mehreren Oppositionellen, die nach einer Kundgebung am 6. Mai festgenommen worden waren.

An der Demonstration nahmen auch der Aktivist Alexej Nawalny sowie der Chef der oppositionellen Linksfront, Sergej Udaltsow teil.

“Wir sollten diesen Menschen, ihren Familien und uns selber zeigen, dass wir solidarisch mit Ihnen sind, und dass wir sie nicht allein lassen”, sagte Nawalny.

Und Udaltsow erklärte: “Ich war bei der Kundgebung im Mai dabei und habe gesehen, was vorgefallen ist. Die Behörden provozierten uns, ich wurde fast niedergetrampelt, und allen anderen ging es genauso. Und jetzt werden sie der “Störung der öffentlichen Ordnung” beschuldigt.”

Zu der Demonstration hatte die Gruppe “Komitee des 6. Mai” aufgerufen. Sie ist nach dem Tag der Massenproteste gegen die Rückkehr Putins in den Kreml benannt.

Unser Euronews-Reporter in Moskau erklärt, dass am Tag vor der Demonstration zwei weitere Teilnehmer der Kundgebung im Mai verhaftet worden seien. Damit liege die Zahl der inhaftierten Regierungsgegner bei zwölf.