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Kontrollen der Geldgeber gehen weiter

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Kontrollen der Geldgeber gehen weiter

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Die Troika von EU, EZB und IWF traf mit dem konservativen griechischen Ministerpräsidenten Antonis Samaras zusammen. Bei dem Treffen ging es erneut um das neue 11,5 Milliarden Euro Sparpaket, das die Geldgeber fordern.
 
Auch mit Kommissionspräsident Barroso hatte sich Samaras beraten, versucht doch Athen zu erreichen, die Umsetzung des Sparpakets um zwei Jahre und damit mindestens bis Ende 2015 zu strecken.
 
Mit dem Paket soll das Budgetdefizit des Landes bis Ende 2014 unter drei Prozent der Wirtschaftsleistung gedrückt werden, wie ein griechischer Regierungssprecher der Öffentlichkeit erläutert.
 
Die Kontrolleure werden kommende Woche abreisen und Athen Zeit lassen, das Sparprogramm in die Wege zu leiten. Die Bevölkerung reagiert derweil mit Protesten auf die neuen Sparmaßnahmen, denn DIE sehen zusätzliche Kürzungen bei den Renten und im Gesundheitsbereich vor, das Rentenalter soll von 65 auf 67 Jahre angehoben werden. Zudem sollen Löhne von Angestellten staatlich kontrollierter Betriebe drastisch reduziert werden.