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María Pagés: "Flamenco ist reine Poesie!"

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María Pagés: "Flamenco ist reine Poesie!"

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Auf den “Nuits de Fourvière im antiken Theater von Lyon, Frankreich, verzauberte die feurige Spanierin María Pagés mit ihrer neuen Choreographie” Utopía”. Das Stück ist eine Reflektion über Menschlichkeit und die Sehnsucht nach einer besseren Welt, eine künstlerische Auseinandersetzung mit der Ästhetik des brasilianischen Stararchitekten und Humanisten Oscar Niemeyer. “Es ist nicht einfach, eine Choreographie auf der Ausdruckskraft eines Architekten wie Oscar Niemeyer aufzubauen. Letztlich habe ich auf fundamentale Elemente zurückgegriffen, drei simple Linien, die sich langsam über den Köpfen der Tänzer winden, jene sanften Kurven, von denen Niemeyer in seinen Entwürfen träumte. Diese Linien repräsentieren den Menschen, den Flamenco und seine Bewegungen, wie ein Tänzer, dessen Arm Bewegungen in den Raum schreibt.”
Die Choreographie ist auch eine Hommage an die Kraft der Poesie, betont Pagés. Das Stück ist in acht verschiedene Abschnitte aufgeteilt, Vorlage waren Gedichte von Baudelaire, Benedetti, Neruda und Machado.
“Flamenco ist reine Poe sie, eine weit verbreitete, anonyme Kunstform aber voller Emotionen. Die Dichter, die ich für dieses Stück ausgewählt habe, vertreten all jene Werte, um die es mir bei Utopía geht, Solidarität, Freiheit, Dialog. Die Botschaft von Utopía lautet klar: Menschliche Werte stehen an erster Stelle. In Utopía geht um das Bedürfnis nach Solidarität und Dialog. Menschen sollten dazu in der Lage sein, sich zu verstehen, ihre Gegensätze ohne Streit zu überwinden. Utopía unterstreicht auch, wie wichtig und notwendig Lebensfreude ist.”

Die Musik stammt vom spanischen Gitarristen Rubén Lebaniegos und dem brasilianischen Folkmusiker Fred Martins.