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Weltaidskonferenz in Washington beschäftigt sich mit Sexindustrie

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Weltaidskonferenz in Washington beschäftigt sich mit Sexindustrie

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In Washington geht am Freitag die Weltaidskonferenz zu Ende. Zum Abschluss stand die weltweite Sex-Industrie im Fokus. Es wurde erneut betont, wie wichtig es auch für Arbeitnehmer in diesem Bereich ist, geschützten Geschlechtsverkehr zu haben. Denn verbesserte Medikamente zur Behandlung von Aids bedeuten nicht, dass man auf Schutz verzichten kann.

“Wir erinnern immer wieder daran, dass laut AIDS-Programm der Vereinten Nationen 80 Prozent der HIV-Infektionen durch ungeschützten Sex verursacht werden.”

Trotz einer fortschreitenden Aufklärung über den HI-Virus gibt es immer noch Bevölkerungsgruppen, die im Umgang mit der Krankheit auf große Widerstände stoßen.

“Männer die Sex mit Männern haben, Transsexuelle, Menschen die in der Sexindustrie arbeiten, Drogenabhängige müssen leiden und werden mit Diskriminierung und Ungerechtigkeiten konfrontiert.”

“Das ist eine Epedemie mit der sich weder Regierungen noch religiöse Gruppen bereit sind ernsthaft zu beschäftigen. Erst jetzt gibt es da Durchbrüche.”

Alles in allem fällt das Fazit der Weltaidskonferenz jedoch recht positiv aus. Besonders die Fortschritte im Bereich der Behandlung von HIV-Infizierten geben Anlass zur Hoffnung.

“Die Aussagen der Experten bei dieser Aids-Konferenz in Washington klingen völlig anders als beim ersten Treffen dieser Art 1990. Es hat große Fortschritte gegeben. Aber der Kampf ist nicht vorbei. Jedes Jahr infizierten sich 2,5 Millionen Menschen mehr mit HIV.”