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Kämpfe um Aleppo lassen an Heftigkeit nach

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Kämpfe um Aleppo lassen an Heftigkeit nach

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Die Kämpfe um die zweitgrößte syrische Stadt Aleppo haben am Samstagabend an Heftigkeit verloren. Der Angriff der Regierungstruppen auf das von bewaffneten Rebellen gehaltene Stadtviertel Salaheddin sei zunächst zum Stillstand gekommen, sagte der Oberst der regierungsfeindlichen Freien Syrischen Armee gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Salaheddin, eine Hochburg der Rebellen, war seit dem Morgen das Hauptziel der Truppen von Präsident Baschar al-Assad gewesen – aus der Luft ebenso wie am Boden.

Denn die Gefechte um die 2,5 Millionen Einwohner zählende Stadt im Nordwesten Syriens werden von der Führung um Assad als womöglich vorentscheidend betrachtet. Regierungstreue Medien sprachen von der “Mutter aller Schlachten”.

Deshalb hatte auch die Freie Syrische Armee zusätzliche Kämpfer nach Aleppo verlegt. An ihrer Seite kämpfen zunehmend auch ausländische Dschihadisten. Nach eigenen Angaben stammen sie unter anderem aus Algerien und Tschetschenien.