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UN warnt vor Massaker in Aleppo

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UN warnt vor Massaker in Aleppo

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Angesichts heftiger Kämpfe um die nordsyrische Stadt Aleppo wächst international die Angst vor einem weiteren Massaker. Nach Informationen aus Rebellenkreisen befinden sich mittlerweile rund 5500 Oppositionskämpfer in der Stadt. Man rüste sich für “die Mutter aller Schlachten”.

In London appelierte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an die Regierung von Präsident Bashar al-Assad, die Angriffe auf die Stadt einzustellen:
“Die Berichte über den möglichen Einsatz von chemischen Waffen beunruhigen mich zutiefst. Ich verlange von der syrischen Führung noch einmal die klare Verpflichtung, dass diese und andere Massenvernichtungswaffen unter keinen Umständen angewendet werden.”

Auch die Hohe UN-Kommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, verfolge die Entwicklungen in Syrien mit großer Sorge, so ein Sprecher in Genf: “Das Hohe Kommissariat geht davon aus, dass in Syrien Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurden und noch begangen werden. Viele glaubhafte Quellen bestätigen das.”

Unterdessen wollen Rebellen in Aleppo zahlreiche Soldaten der syrischen Armee gefangen genommen haben. In einem Internetvideo sind Dutzende bewachte Männer zu sehen.