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Streit um Olympisches Feuer

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Streit um Olympisches Feuer

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Am Tag nach der spektakulären Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in London sorgt der Standort des Olympischen Feuers für hitzige Diskussionen, denn die Flamme kann man nur innerhalb des Olympiastadions sehen.

Das sorgt für Enttäuschung bei den Zuschauern: “Das ist etwas exklusiv. Es sollte für alle sein. Man könnte es da oben unterbringen!” meint Helen aus dem Lake District.

Das Feuer wird jetzt aus der Mitte des Olympiastadions in die Südkurve verfrachtet, so wie bei den Spielen 1948 im Wembley Stadion. Man wolle keine exponierte Position, erklärte der Designer der Feuerschale, Thomas Heatherwick. “15 Millionen Briten haben die Flamme gesehen. Sie ist durch die Welt gereist und wir meinten, dass sie sehr exponiert war und jetzt kommt sie sozusagen in einen Tempel”, erläutert Heatherwick.

Es ist nicht die erste Kontroverse dieser Art. In Vancouver brannte das olympische Feuer in der Eishalle und an der – abgesperrten – Hafenpromenade. In Peking dagegen schaute es gut sichtbar aus dem “Vogelnest”.