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Am zweiten Wettkampftag bei den Olympischen Sommerspielen in London ging es insbesondere im Aquatics Centre spektakulär zu. Dramatik und Weltrekorde wurden bei den Schwimmwettbewerben geboten – und zwei französische Siege. Hier lesen Sie den Überblick der wichtigsten Entscheidungen des Tages.
 
55,98 Sekunden brauchte Dana Vollmer für die 100 Meter Schmetterling im Olympischen Schwimmbecken: Das war Weltrekord und bedeutete Gold für die US-Amerikanerin. Silber gewann Lu Ying aus China, Bronze ging an Alicia Coutts aus Australien.
 
Über 100 Meter Brust gab es Gold für Südafrika. Und wieder in Weltrekordzeit. Cameron van der Burgh hängte die Konkurrenz ab und schwamm zum Sieg. Seine Zeit: 58,46 Sekunden. Christian Sprenger aus Australien holte sich Silber, Bronze gewann Brendan Hansen aus den Vereinigten Staaten.
 
Was für ein Finish der französischen 4×100 Meter Freistil-Staffel! Auf den letzten Metern überholte Yannick Agnel den US-Superstar Ryan Lochte und sicherte Frankreich den Olympiasieg. Bronze ging an Russland, die deutsche Staffel kam auf den sechsten Platz.
 
Selbst der britische Regen konnte Marianne Vos nicht stoppen. Die Niederländerin überquerte beim Straßenrennen als Erste die Ziellinie und durfte sich über die Goldmedaille freuen. 140 Kilometer waren bei ungemütlichen Bedingungen auf zwei Rädern zurückzulegen. Bei den vergangenen fünf Weltmeisterschaften wurde Vos jeweils Zweite. Kein Wunder also, dass sie ihren Olympiasieg ausgiebig feierte. Silber gewann Elizabeth Armitstead aus Großbritannien, Bronze ging an die Russin Olga Zabelinskaja.
 
Zulfiya Chinshanlo aus Kasachstan hat im Gewichtheben (Klasse bis 53kg) einen Weltrekord gestemmt und wurde mit der Goldmedaille belohnt. Im Stoßen ließ die zweimalige Weltmeisterin 131 Kilogramm auflegen und meisterte dieses Gewicht. Hsu Shu-Ching aus Taiwan gewann Zweikampf-Silber, Bronze sicherte sich Cristina Iovu aus Moldawien.
 
Die Chinesin Guo Wenjun hat wie vor vier Jahren die Goldmedaille mit der Luftpistole gewonnen. 488,1 Ringe wurden für die 28-Jährige notiert. Sie verwies Celine Goberville (Frankreich) auf den Silber- und Jelena Kostevich (Ukraine) auf den Bronzerang.
 
Beim ersten Wettbewerb der Wasserspringer gab es einen chinesischen Sieg. Das Gespann Wu Minxia/He Zi sicherte sich überlegen die Goldmedaille vom Dreimeterbrett. Den zweiten Rang und damit Silber holte das US-amerikanische Duo Abigail Johnson/Kelci Bryant. Bronze ging nach Kanada, und zwar an Jennifer Abel und Emilie Heymans.
 
Die Olympiasiegerin im Judo-Wettbewerb der Damen bis 52 Kilogramm heißt An Kum Ae und kommt aus Nordkorea. Im Finale bezwang sie die Kubanerin Yanet Bermoy per “Golden Score”. In den Kämpfen um die beiden Bronzemedaillen setzten sich die Französin Priscilla Gneto und Rosalba Forcinti aus Italien durch.
 
In der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm der Herren landete der Georgier Lasha Shavdatuashvili ganz oben auf dem Treppchen. Der 20-Jährige besiegte Miklos Ungvari aus Ungarn. Bronze gewannen der Japaner Masashi Ebinuma und Cho Jun-Ho aus Südkorea.
 
Das Bogenschießen ist eine südkoreanische Domäne. Welche Nation hätte also sonst Gold im Teamwettbewerb holen sollen? Zum siebten Mal wurde der Mannschaftsolympiasieger gesucht, zum siebten Mal hieß der Sieger Südkorea. Auf den weiteren Medaillenrängen folgten China und Japan.

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