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Syriens Sportler kämpfen in London

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Syriens Sportler kämpfen in London

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Syrien befindet sich im Krieg. Für die Athleten des Landes bei den Olympischen Spielen in London bedeutet die Krise eine zusätzliche emotionale Belastung.

Die 23-jährige Hürdenläuferin Ghfran Almouhamad konnte sich nach einer dreijährigen Trainingspause im letzten Jahr für die Spiele 2012 qualifizieren. Nun sei sie glücklich. “Es ist doch der Traum eines jeden Sportlers dabei zu sein”, so Almouhamad. “Ich hoffe etwas für mein Land tun zu können. Ich will unsere Flagge oben sehen.”

Wessam Slamana ist 27 Jahre alt und hat seinen ersten Kampf in London verloren. Vorbereitet hat er sich außerhalb Syriens, nämlich in Kasachstan, der Mongolei und in Wales. “Ich will den syrischen Boxsport vertreten und kämpfe für die Syrer, die mich hier sicher gern sehen”, sagte Slamana. Er wolle seinen Landsleuten damit einen Teil ihres Schmerzes nehmen.