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Syrien: UNO fürchtet Religionskrieg

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Syrien: UNO fürchtet Religionskrieg

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Trotz der verstärkten Offensive der syrischen Regierungstruppen haben die Rebellen in Aleppo ihre Stellungen gehalten. Nach eigenen Angaben kontrollieren sie mittlerweile 60 Prozent der Handelsmetropole im Norden des Landes.

Aus der Hauptstadt Damaskus wurden sie zurückgedrängt, doch die Entscheidungsschlacht spielt sich laut den Rebellen in Aleppo ab. Die Stadt werde zum Grab des Assad-Regimes werden.

Ein Kommandeur der oppositionellen Freien Syrischen Armee zeigt Mörsergranaten und sagt, damit habe Baschar al Assad Zivilisten und Kinder angegriffen. Mit solchen Granaten sei die Stadt Attarib nördlich von Aleppo angegriffen worden.

Viele Bewohner von Aleppo trauen sich nicht aus ihren Häusern, Lebensmittel werden knapp und es kommt immer wieder zu Stromausfällen.

Militärexperten zufolge sind die Rebellen zu leicht bewaffnet und zu schlecht organisiert, um die Armee von Assad zu überwältigen, die weiter den Luftraum kontrolliert und die Stadt ohne Unterlass unter Beschuss nehmen kann.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon warnte unterdessen, ein religiös motivierter Bürgerkrieg in Syrien gefährde auch die Nachbarländer.