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UN prüft Hilfe für Nordkoreas Hochwassergebiete

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UN prüft Hilfe für Nordkoreas Hochwassergebiete

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Angesichts der Überschwemmungen in Nordkorea wird ein Team der Vereinten Nationen in die betroffenen Gebiete fahren, um den Bedarf an Hilfen zu prüfen. Nach heftigen Regenfällen in der Woche zwischen dem 18. und 24. Juli und einem Taifun stehen weite Teile im Südwesten unter Wasser.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur meldete 88 Tote. Etwa 63.000 Menschen seien obdachlos geworden. Mehr als 17.000 Gebäude seien zerstört oder überflutet. Von Regierungsseite gab es bislang keine weiteren Informationen über die Lage oder Hilfsanfragen.

Die Überschwemmungen haben die insgesamt angespannte Situation in dem international isolierten Land noch verschärft. Nach aktueller Einschätzung der Vereinten Nationen hatten schon vor der Flut etwa zwei Drittel der Nordkoreaner nicht genug zu essen.

Da das Hochwasser laut offiziellen Angaben mehr als 30.000 Hektar Ackerland zerstörte, wird die Versorgung weiter erschwert.