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Hausputz in Zukunft

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Hausputz in Zukunft

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Die Fassaden der Häuser in unseren Städten sind oft stark verschmutzt. Verdreckt von den Abgasen von Millionen von Autos. Sie schädigen nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch die Bausubstanz unserer Gebäude. Wäre es da nicht clever, selbstreinigende Oberflächen zu entwickeln, mit denen man Fassaden einfach überziehen kann?

Französische Forscher haben dem Zement dazu Nanopartikel beigemischt. Wird das hinzugefügte Titaniumdioxid der Sonne ausgesetzt, zersetzt es die Vermutzung in einem Prozess, der Katalyse genannt wird. Die Nanopartikel transformieren die Verschmutzung in anschliessend vom Regen leicht abwaschbare Stoffe.

Labortests haben ergeben, das dieser Mechanismus durchaus wirksam ist. Ein mit den Nanopartikeln
versetzter Zement, wird bei Sonneneinstrahlung sehr viel weniger verschmutzt, als herkömmlicher Zement.

Arnoud Plassis, Ingenieur, erklärt:“Das reduziert die Fassadenverschmutzung um fast 50 Prozent. Interessanterweise kann man Katalyse dabei direkt beobachten. Eine sehr effiziente Sache!”

Im Großversuch hat sich gezeigt, das der Zement, wenn er stetiger Verschmutzung ausgesetzt ist, allerdings unterschiedlich reagiert: Und zwar DAS, abhängig von der Intensität der Sonneneinstrahlung und der Richtung des Windes.

Doch vor einer Anwendung und Verwendung der Nanopartikel in der Praxis, muss zuerst deren Unbedenklichkeit für die menschliche Gesundheit überprüft werden.

Ob Nanoteilchen, die vom Körper aufgenommen werden, nicht eventuell Krebs oder andere Krankheiten verursachen könnten, DAS bleibt erst noch zu erforschen.