Eilmeldung

Eilmeldung

Myanmar werden Menschenrechtsverstöße vorgeworfen

Sie lesen gerade:

Myanmar werden Menschenrechtsverstöße vorgeworfen

Schriftgrösse Aa Aa

Die Organisation Human Rights Watch hat der Regierung von Myanmar schwere Menschenrechtsverstöße vorgeworfen. Im Mittelpunkt stehen die ethnischen Unruhen vom Juni bei der über 70 Menschen ums Leben kamen.

Human Rights Watch beschuldigt die Regierung im ehemaligen Birma, bei dem Konflikt zwischen den buddhistischen Rakhine und den muslimischen Rohingya untätig geblieben zu sein.

Der stellvertretende Asien-Direktor von Human Rights Watch, Phil Robertson: “Die Regierung hat versagt. Sie hat nicht eingegriffen, so dass sich beide Seiten mit Waffen versorgt haben, um sich zu verteidigen. Der fehlende Schutz durch die Regierung hatte zur Folge, dass beide Gruppen Anschläge gegeneinander auszuführten. In kürzester Zeit eskalierte so die Situation.”

Der Bericht basiert auf Zeugenaussagen und wirft den Sicherheitskräften eine direkte Mitwirkung an Ausschreitungen gegen die muslimischen Rohingya vor. Die Bevölkerung Myanmars besteht zu 89 Prozent aus Buddhisten. Die Muslime machen nur vier Prozent der Bevölkerung aus.