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Syriens Rebellen setzen nun auch Panzer ein

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Syriens Rebellen setzen nun auch Panzer ein

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Der Kampf in Syrien wird immer brutaler, die UNO beobachtet eine Eskalation der Gewalt. Beide Seiten setzten inzwischen schwere Waffen und Panzer ein, erklärte eine Sprecherin an diesem Mittwoch. Die Armee bombardierte vor den Augen der UN-Beobachter Aleppo aus der Luft. Beide Seiten schrecken auch vor Exekutionen der Gegner nicht zurück. Die Beobachter waren heute in Damaskus und Richtung Homs unterwegs.

UN-Sprecherin Sausan Ghousheh erklärte: “Wir sind extrem besorgt und rufen alle Parteien zu größter Zurückhaltung auf, wir erinnern sie an ihre Verpflichtungen gemäß den internationalen Bestimmungen, das heißt vor allem, die Zivilbevölkerung zu schützen und zwischen Zivilisten und Kämpfern zu unterscheiden.”

Der Strom der syrischen Flüchtlinge reißt nicht ab. Rund eine Million der 21 Millionen Syrer sind nach Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks im eigenen Land auf der Flucht, gut eine Viertelmillion brachte sich demnach im Ausland wie Jordanien, Irak und in der Türkei in Sicherheit.

Die Türkei hielt an der Grenze zu Syrien Übungsmanöver ab. Diese seien regulär geplant gewesen, hieß es. Angesichts der Lage in Syrien hatte die Türkei aber ihre Truppen an der Grenze aufgestockt. Sie fürchtet ein Erstarken der Kurden in Nordsyrien. Diese sollen dort mehrere Städte unter ihre Kontrolle gebracht haben.