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US-Notenbank wartet ab

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US-Notenbank wartet ab

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Die Federal Reserve bleibt vorerst zurückhaltend. Trotz der Konjunkturflaute haben die Notenbanker bei ihrer monatlichen Sitzung keine weiteren Maßnahmen beschlossen und den ohnehin auf dem Rekordtief von null bis 0,25 Prozent liegenden Leitzinssatz nicht verändert. In einem Statement hieß es lediglich, man werde die wirtschaftliche Situation wie auch die Lage an den Finanzmärkten weiterhin genau beobachten und notfalls entsprechend reagieren.

Vor allem die hohe Arbeitslosigkeit ist für Fed-Chef Ben Bernanke ein Grund zur Sorge. Er hatte bereits vor kurzem angekündigt, Schritte einzuleiten, falls keine andauernde Verbesserung am Arbeitsmarkt sichtbar würde. Und danach sieht es derzeit nicht aus. Zwar wurden laut dem Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) im Privatsektor im Juli etwas mehr neue Jobs geschaffen als erwartet, insgesamt aber rechnen Experten erneut mit einer nur schwachen Zunahme der Beschäftigung und gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote bei 8,2 Prozent verharrt. Das US-Arbeitsministerium veröffentlicht die Daten am Freitag.

Die konjunkturellen Aussichten sind generell trübe. Im zweiten Quartal ging der in den USA so wichtige Privatkonsum erneut zurück, das Wachstum verlangsamte sich auf nur mehr 1,5 Prozent. Im Herbst wird sich die US-Konjunktur voraussichtlich weiter abschwächen. Möglicherweise reagiert die Fed darauf dann mit einer dritten, großangelegten geldpolitischen Lockerung.