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EU-Kommissarin: UN-Mission in Syrien nützt doch

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EU-Kommissarin: UN-Mission in Syrien nützt doch

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Auch wenn es Zweifel an der Wirksamkeit der UN-Beobachter-Mission in Syrien gibt: Die humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung wird dadurch nach Meinung der zuständigen EU-Kommissarin erleichtert. In Idlib und anderen Städten stehen die Menschen stundenlang Schlange, um etwas Brot zu bekommen, die letzten gehen oft leer aus. In den umkämpften Gebieten können sie kaum auf die Straße.

Die EU-Kommissarin für humanitäre Hilfe Kristalina Georgieva instistiert: “Was wir von unseren Teams in Syrien hören, ist, dass die Anwesenheit der UN-Beobachter hilfreich ist. Sie stoppt zwar nicht die Gewalt, beruhigt aber etwas die Lage und schafft ein bisschen mehr Raum, und das hilft schon.”

Sie hält die Situation für schlimmer als beim Umsturz in Libyen: Die Lage in Syrien sei eher mit dem Jugoslawien-Krieg oder dem spanischen Bürgerkrieg vergleichbar. Inzwischen bräuchten mehr als zwei Millionen Syrer humanitäre Hilfe, die Zahl habe sich binnen eines Monats verdoppelt. Mehr als eine Million Syrer sind laut Schätzungen des UN-Flüchtlingshilfswerks auf der Flucht.