Skip to main content

Letzte Meldung
  • Ukraine: In Slowiansk sind “bis zu fünf” pro-russische Aufständische getötet worden, das sagt der ukrainische Innenminister
| Teilen Sie diesen Artikel
|

Auf das deutsche Flagschiff war Verlass. Der “Deutschlandachter” gewann Gold und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht. Es war der 36. Sieg in Folge, aber der erste Olympiasieg eines deutschen Achters seit 24 Jahren. Die kanadische Equipe holte Silber, Großbritannien gewann Bronze.
 
Edelmetall gab es auch für den deutschen Doppelvierer. Annekatrin Thiele, Carina Bär, Julia Richter und Britta Oppelt mussten sich nur der ukrainischen Besatzung geschlagen geben.
 
Auch wenn Kerstin Thieles Goldtraum letztlich unerfüllt blieb, war die Leipzigerin mit Silber dennoch sehr zufrieden. Kaum jemand hatte damit gerechnet, dass die Judoka ins Finale einziehen würde. Die 25-Jährige sah sich dort der französischen Weltmeisterin Lucie Decosse gegenüber und verlor deutlich. Aber Silber war nun wahrlich nicht der schlechteste Trost.
 
Eine weitere Überraschungsmedaille sicherte sich der Turner Marcel Nguyen. Der Münchener legte einen tollen Wettkampf hin und steigerte sich mehr und mehr. Insbesondere seine gute Übung am Barren machte Nguyen plötzlich zum Anwärter aufs Treppchen. Für seinen Landsmann Fabian Hambüchen dagegen lief es nicht derartig, wie es sich der Wetzlarer vorgestellt hatte. Für ihn gab es nur den 15. Platz.
 
Einen erfolgreichen Tag erlebten auch die deutschen Radsportler. Im Kampf gegen die Uhr gab es zweimal Silber. Judith Arndt wiederholte ihr Ergebnis von Athen 2004, auch auf dem Goldrang fand sich eine “Wiederholungstäterin” ein. Die US-Amerikanerin Kristin Armstrong raste zur Goldmedaille – Gleiches hatte sie auch bei den Spielen von Peking vor vier Jahren vollbracht.
 
Arndts Landsmann Tony Martin wurde ebenso Zweiter, nur geschlagen vom überragenden Radsportler dieses Jahres, Bradley Wiggens. Die britischen Fans standen an der Strecke Spalier für ihren Landsmann, der nach seinem Triumph bei der Tour de France nun einen weiteren großen Sieg feierte. Insgesamt war es bereits Wiggens’ siebte Olympiamedaille. Vor seiner Karriere auf der Straße war der 32-Jährige ein erfolgreicher, mit olympischem Edelmetall dekorierter Bahnfahrer. Bronze sicherte sich Christopher Froome, der bei der Tour hinter seinem Landsmann und Teamkollegen Wiggens Zweiter wurde. Weniger Erfolg hatte hingegen der Schweizer Fabian Cancellara. Der Zeitfahrspezialist, Titelverteidiger und viermalige Weltmeister war aufgrund einer Schulterverletzung gehandicapt und wurde Siebter.

Copyright © 2014 euronews

Mehr dazu:
| Teilen Sie diesen Artikel
|

Login
Bitte tragen Sie Ihre Logindaten ein