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“Die Europäische Zentralbank wird alles tun, um den Euro zu halten.” Dieses Versprechen von EZB-Chef Mario Draghi steigert die Erwartungen an die bevorstehende EZB-Ratssitzung in Frankfurt. Wie soll Spanien und anderen schwächelnden Staaten geholfen und damit die europäische Währung gerettet werden?

Die EZB könnte ihr derzeit ruhendes Kaufprogramm für Staatsanleihen wiederbeleben. Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Jens Weidmann, riet jedoch davon ab und warnte die Frankfurter vor einer Überschreitung ihrer Kompetenzen. In Europa steigt derweil die Angst, dass der spanische Finanzminister Luis de Guindos schon bald die finanzielle Rettung seines Landes beantragen könnte.

“Die Europäische Zentralbank hat klar gemacht, dass sie nur agieren wird, wenn EFSF und ESM um Hilfe angerufen werden. Noch weigert sich Spanien das zu tun”, so Richard McGuire von der niederländischen Rabobank in London.

Helfen könnte die EZB Madrid auch mit einer weiteren Geldspritze für die spanischen Banken oder mit einer erneuten Senkung des Leitzinses. Experten erwarten das aber frühestens für September. Eine Antwort, wie der Euro gerettet werden kann, muss die EZB aber schon vorher liefern.

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