Eilmeldung

Eilmeldung

Hühnchen-Sandwichs gegen Homo-Ehe

Sie lesen gerade:

Hühnchen-Sandwichs gegen Homo-Ehe

Schriftgrösse Aa Aa

Der Streit um die Homo-Ehe wird jetzt in den USA auch über Hühnchen-Sandwichs ausgetragen. Im Namen der traditionellen Familie aßen tausende Amerikaner in Filialen der Fast-Food-Kette Chick-fil-A massenhaft Huhn, um den Chef des Schnellrestaurants zu unterstützen. Dieser hatte sich gegen die Homo-Ehe ausgesprochen und damit eine Kontroverse ausgelöst.

Vor den Filialen protestierten Verfechter der Homo-Ehe. Die Fronten sind verhärtet: “Die sind doch intolerant gegenüber christlichen Ansichten,” klagt ein Gegner der Homo-Ehe. “Sie werfen uns Hass vor, dabei sind sie selbst voller Hass.”

Der Republikaner und bekennende Christ Rick Santorum rief auch dazu auf,
Chick-fil-A-Hühnchen-Sandwichs zu essen. Der Andrang war bisweilen so groß, dass Filialen die Hähnchen ausgingen.

Der Lesben- und Schwulenbewegung ist unterdessen der Appetit vergangen. Eine Aktivistin sagt: “Ich finde das Ganze lächerlich. Es ist Intoleranz der schlimmsten Sorte, und dass diese schwulenfeindlichen Ansichten im Fernsehen, Radio, und Internet verbreitet werden, ist einfach ekelhaft.”

Lesben und Schwule in ganz Amerika haben sich am Freitag vor den Filialen der Fast-Food-Kette zu einem “Kiss-In” verabredet, Küssen aus Protest.