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Syrien im Krieg der Bilder

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Im Kampf um das nordsyrische Aleppo versuchen Rebellen wie auch Armeeangehörige die Verbrechen der Gegenseite weiter mit Internetvideos zu belegen.

Nach Angaben der syrischen Opposition haben Regierungstruppen in einem Vorort der Hauptstadt Damaskus ein Massaker angerichtet. Ein angeblich von Aktivisten ins Internet gestellter Mitschnitt zeigt mindestens 20 in Tücher gewickelte Körper. Dabei soll es sich um getötete Aufständische handeln.

Örtliche Quellen berichten von einem weiteren Video, das Rebellen bei der Hinrichtung von Regierungssoldaten auf einem Schulhof in Aleppo zeigt. Nach Angaben von UN-Beobachtern setzt die Regierungsarmee in der Schlacht um Aleppo nun Kampfflugzeuge ein. Die Rebellen verfügen demnach über Panzer.

Unterdessen wurde klar, dass die USA offenbar längst in den Syrienkrieg eingegriffen haben. Schon vor Monaten soll Präsident Barack Obama Sicherheitskreisen zufolge einen geheimen Erlass unterzeichnet haben, der dem CIA die Unterstützung der Rebellen erlaubt. Außerdem hat das Außenministerium in Washington zugegen, die Aufständischen mit umgerechnet 20 Millionen Euro zu finanzieren. Das Geld sei nicht für Waffen, sondern für Medizin und Kommunikationstechnik bestimmt.