Eilmeldung

Eilmeldung

"Teddybär-Abwurf schwächt Lukaschenko"

Sie lesen gerade:

"Teddybär-Abwurf schwächt Lukaschenko"

Schriftgrösse Aa Aa

Der Organisator des “Teddybär-Angriffs” auf Weißrussland sieht den weißrussischen Staatspräsidenten Alexander Lukaschenko durch seine Aktion geschwächt. Lukaschenko hatte wegen der Teddybäraffäre zwei Generäle ihres Kommandos enthoben.

“Einen Diktator kann man fürchten oder hassen; wenn aber die Menschen beginnen, über ihn zu lachen, dann sind seine Tage gezählt. Das war unser Ziel. Wir mussten feststellen, dass kein Pilot die Teddybären abwerfen wollte. Die sagten, das sei gefährlich, völlig irre. Nun, wir haben dann entschieden, das ist gar nicht so gefährlich und unmöglich, dass wir es dann selbst gemacht haben. Wir haben Flugstunden genommen und den Flugschein gemacht”, schildert Organisator Tomas Mazetti von der schwedischen Werbeagentur Studio Total seine Aktion.

Mit einem Kleinflugzeug waren die Schweden von Litauen aus in den weißrussischen Luftraum eingedrungen und hatten über der Ortschaft Ivenets 800 Teddybären abgeworfen. Jeder trug ein Plakat, in dem Weißrussland aufgefordert wurde, die Menschenrechte zu respektieren.