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Erst hatten Miriam Welte und Kristina Vogel Silber, doch das wurde dann noch vergoldet. Die deutschen Radsportlerinnen profitierten dabei von einem Wechselfehler des chinesischen Gespanns und wurden somit auf dem “zweiten Bildungsweg” Olympiasiegerinnen im Teamsprint. Das Finale verloren Vogel/Welte mit 0,179 Sekunden Rückstand, ehe die Nachricht von der Kampfrichter-Entscheidung die Runde machte. Bereits im Zwischenlauf hatte das deutsche Duo von einem illegalen Wechsel Großbritanniens profitiert.

Bronze wurde es für die deutschen Männer im Teamsprint. René Enders, Robert Förstemann und Maximilian Levy waren im “kleinen Finale” schneller als Australien. Den Olympiasieg schnappte sich Großbritannien vor Frankreich.
 
Dimitri Peters aus Rotenburg hat dem deutschen Judo-Team die dritte Medaille beschert. “Ein Traum ist in Erfüllung gegangen”, sagte Peters nachdem er den Kampf um Bronze gegen den Usbeken Ramziddin Sayidov gewonnen hatte. Unter den Augen des russischen Präsidenten Wladimir Putin verlor Peters, der 1992 aus Sibiren nach Deutschland übersiedelte, gegen den späteren Olympiasieger, den Russen Tagir Chajbulajew.
 
Hochklassig und dramatisch ging es zu im Spiel um die Bronzemedaille im Tischtennis-Einzelwettbewerb der Männer. Und am Ende jubelte der Deutsche Dimitrij Ovtcharov. In 4:2-Sätzen bezwang der 23-Jährige aus Hameln Chuang Chih-Yuan aus Taiwan. Ovtcharov hatte während des Matches 15 Satzbälle gegen sich – 13 wehrte er ab. Für die deutsche Tischtennis-Mannschaft war es die erste Olympiamedaille seit 1996. Seinerzeit gewann Jörg Roßkopf Edelmetall – heute ist Roßkopf Bundestrainer.

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