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Kiew: Neue Eindringlinge zum Abschuss freigegeben

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Kiew: Neue Eindringlinge zum Abschuss freigegeben

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In Weißrussland regt sich der Widerstand gegen die Festnahme eines regimekritischen Bloggers. Anton Suryapin hatte Fotos von der Anti-Lukaschenko-Aktion mit Teddybären veröffentlicht.

Der Journalismusstudent sitzt bereits seit Anfang Juli im Gefängnis. Insgesamt drohen ihm sieben Jahre hinter Gittern.

Mehrere Journalisten prangerten erneut die Zensur im Land an. Die Eltern des Bloggers kritisierten das Vorgehen der Behörden.

Er habe nicht gewusst, dass so etwas überhaupt möglich sei in Weißrussland, erklärte Andrei Suryapin. Dass Journalisten geschlagen würden. Er habe das nur erfahren, weil sein Sohn festgenommen wurde. Es sei absurd, empörte sich der resignierte Vater.

Bei der Aktion waren etwa 800 Teddybären – ausgestattet mit Botschaften zur Wahrung der Menschenrechte – aus einem Flugzeug abgeworfen worden. Lange leugneten die Behörden den Vorfall.

Staatschef Alexander Lukaschenko drohte unterdessen, bei einer erneuten Verletzung des weißrussischen Luftraumes würden die Eindringlinge abgeschossen.