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Massenandrang beim Freitagsgebet in Jerusalem

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Massenandrang beim Freitagsgebet in Jerusalem

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Mehr als 300.000 Muslime haben am Freitagsgebet in der Al Aksa Mosche teilgenommen. Israel hatte aus Anlass des Fastenmonats Ramadan die Zugangsbeschränkungen für die Al Aksa Mosche gelockert. An den Kontrollposten am Eingang zum Al Haram ash Scharif, der von den Juden als Tempelberg bezeichnet wird, bildeten sich lange Schlangen.

Seit mehreren Jahren gelten für Männer Altersbeschränkungen. Sie dürfen den Al Haram ash Scharif nur betreten, wenn sie jünger als 12 und älter als 40 Jahre sind. Die israelische Polizei begründet die Zugangsbeschränkungen mit Sicherheitsbedenken. Man wolle Angriffe gegen den jüdischen Staat abwehren. Für den Ramadan wurde die Altersbeschränkung für Männer aufgehoben.

Der Al Haram ash Scharif, auf deutsch „das edle Heiligtum“, ist für Muslime nach Mekka und Medina die drittheiligste Stätte.