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Nordkorea bittet UNO um Fluthilfe

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Nordkorea bittet UNO um Fluthilfe

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Er wolle die Wirtschaft voranbringen und die Lebensumstände für sein Volk verbessern. Das sagte Nordkoreas neuer Machthaber Kim Jong Un beim Treffen mit einem Vertreter der chinesischen Regierung.

Seinen angekündigten Willen in die Tat umsetzen kann er sofort, denn nach den schweren Überschwemmungen brauchen viele Menschen in dem Land Hilfe.

Seit Mitte Juli hat das Hochwasser mindestens 119 Menschen das Leben gekostet haben. Straßen sind beschädigt, Häuser stehen unter Wasser, Zehntausende sind obdachlos.

Jetzt hat Pjöngjang sich an die UNO gewandt. Die Regierung bat die Vereinten Nationen in Nordkorea, Nahrungsmittel und Kraftstoff bereitzustellen. Rund zwei Drittel der Menschen in dem Land haben nicht genug zu essen, so die UNO, die jetzt zunächst die Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung sichern will.

Auch das Rote Kreuz will eigenen Angaben nach umgerechnet rund 250 000 Euro für die Flutopfer bereitstellen.