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Russischer Oligarch sieht sich bedroht

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Russischer Oligarch sieht sich bedroht

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Der russische Oligarch Alexander Lebedew könnte sämtliche Geschäfte in Russland beenden. Wie der Milliardär begründete, werde der Druck vom Kreml größer und größer. Er befürchtet nach eigenen Angaben einen politisch motivierten Scheinprozess. Lebedew ist ein der scharfer Kritiker Wladimir Putins.

Sein Imperium umfasst Banken, landwirtschaftliche Betriebe und Baufirmen. Dem Medienmagnaten gehören auch mehrere Zeitungen.

Ihm bleibe nicht viel Zeit, befürchtete er. Es sei ihm nie klar geworden, was er falsch gemacht habe. Er habe lediglich eine Zeitung gegründet, die als oppositionell eingestuft werde, fügte Lebedew hinzu.

Aus Angst vor Verfolgung oder Scheinprozessen haben in den vergangenen Jahren bereits viele Kritiker der russischen Regierung das Land verlassen. Viele leben in London im Exil.

Lebedew äußerte die Befürchtung, ihm könnte es ergehen wie Oppositionsführer Alexej Nawalny: Der bekannte Blogger und Putin-Gegner wurde am Dienstag wegen Diebstahls verurteilt und darf nun das Land nicht mehr verlassen.