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Spanien: Eisenbahner protestieren gegen Privatisierung


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Spanien: Eisenbahner protestieren gegen Privatisierung

Die Sparmaßnahmen der spanischen Regierung sorgen weiter für Proteste. Nun haben Eisenbahnmitarbeiter für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt. Wie am Bahnhof Atocha in Madrid gab es an vielen Orten Proteste. Grund für den Streiktag ist die geplante Privatisierung der Bahn. Sie soll dazu beitragen, den Schuldenberg des Landes abzutragen. Aufgerufen zum Ausstand hatten die wichtigsten Gewerkschaften.

Der Streik führte zu zahlreichen Verspätungen und ausfällen. Die noch-staatliche Eisenbahngesellschaft Renfe ließ verlauten, sie wolle heute 75 Prozent der Lang- und knapp 70 Prozent der Kurzstreckenverbindungen am Laufen halten. Im kommenden Jahr soll die Privatisierung über die Bühne gehen, die Gewerkschaften haben weitere Proteste und Streiks angekündigt.

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