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Was wird aus UN-Beobachtermission in Syrien?

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Was wird aus UN-Beobachtermission in Syrien?

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Die Internationale Gemeinschaft hat großes Bedauern über den angekündigten Rücktritt des Syrien-Sondervermittlers Kofi Annan geäußert. Der frühere UN-Generalsekretär begründete seinen Rückzug mit mangelnder Unterstützung und fehlender Einigkeit im Weltsicherheitsrat. Sein Friedensplan für Syrien war nie vollständig umgesetzt worden.

Wie der Nahost-Experte Jon Alterman erklärte, sei es Annan nie gelungen, alle wichtigen Mächte mit ins Boot zu holen. Er kritisierte vor allem Iran, China und Russland.

Zwar forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon, die UN-Beobachtermission in Syrien auch nach dem Ende des Mandats fortzusetzen.

Nach Einschätzung des französischen Botschafters bei den Vereinten Nationen werde die UN-Beobachtermission jedoch wahrscheinlich zum 19. August endgültig aufgelöst.

Die Rolle der unbewaffneten Beobachter sollte sein, den fragilen Waffenstillstand zu überwachen, den Annan ausgehandelt hatte. Doch wegen der wachsenden Gewalt wurden ihre Aufgaben im Juni stark eingeschränkt.