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Zweimal Marilyn Monroe

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Zweimal Marilyn Monroe

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Das Hollywood-Museum zollt Marilyn Monroe derzeit mit einer Sonderausstellung Tribut. Highlight der Schau, eine Fotosammlung von George Barris, der mit ihr befreundet war und damals eigentlich die Herausgabe eines Buches mit ihr plante. Er war es auch, der sie als Letzter fotografierte, bevor sie starb.

Greg Schreiner, Miteigentümer einer der größten Monroe-Sammlungen, glaubt, den Grund für die Faszination zu kennen, den sie auf die Menschen ausübte:“Es ist doch atypisch, einen so schönen Menschen zu sehen, der derart bedürftig erscheint. Man erwartet doch, so jemand sei glücklich, weil alles perfekt ist. Diese innere Unruhe der sexy Blondine aber, fasziniert bis heute die Menschen. Und zwar Männer, wie auch Frauen.”

Suzie Kennedy arbeitet seit 14 Jahren als Monroe-Double. Die aus London stammende Frau verkörpert den Star zu unterschiedlichsten Anlässen weltweit. “Ich liebe ALLES, was mit der Monroe zu tun hat!! So eine Frau hätte ich gern als Freundin, sie ist so ehrlich, so ernst. Sie ist verletzbar, wie wir alle. Ich kann mich mit ihr total identifizieren: sie ist bedürftig, dann liebenswert, eine Perfektionistin, eine Geschäftsfrau und sie mischt die Politik auf.
Sie hatte solide politische Ansichten, wie wir wissen.”

Monroe wäre am 1. Juni 86 Jahre geworden. Die Ausstellung im Hollywoodmuseum, zu sehen noch bis September.

LONDON POUND CHELSA GALLERY

Auch eine Ausstellung und ein Buch aus London, würdigen die Blondine und ihr Leben: “Marilyn: Intimate Exposures Photographs by Bruno Bernard,”
die Ausstellung zeigt die Fotos der Hollywood-Ikone, des Fotografen, der sie ursprünglich entdeckte.

Die Bilder sind ebenso auch in gleichnamigem Buch vorhanden, das die Tochter des Fotografen, die Ex-Schauspielerin Susan Bernard, zusammengestellt hat:“Mein Vater sagte, sie sei ein starker Mensch gewesen, nie – wie man oft hört – sie wäre ein Opfer ihrer Zeit, Nein! Er meinte, wer von ganz Unten so weit hoch kommt, aus dem Waisenhaus, ohne Mutter aufgewachsen zu sein, nie den Vater kennengelernt zu haben, der müsse schon – um überhaupt sooo lange zu überleben, wie sie es getan hat – über eine ausserordentlich starke Psyche verfügen.”

Die Ausstellung“Marilyn: Intimate Exposures Photographs by Bruno Bernard” in London, später auch in Cannes und San Francisco zu sehen.