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Die internationale Judofamilie hat sich nach Abschluss der Wettbewerbe in London bei einer Gala getroffen. Vor allem die überragenden Russen hatten Grund zum Feiern. Kayla Harrison gewann in London als erste Amerikanerin Judo-Gold. Für sie, die von ihrem ehemaligen Trainer jahrelang missbraucht worden war, ein besonderer Triumph.

Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll. Du träumst davon, denkst daran, du trainierst, arbeitest und schwitzt für dieses Ziel. Und in dem Moment, in dem der Traum wahr wird realisierst du, dass es das wert war.

Auch Ex-Fußballprofi Lothar Matthäus war bei der Gala zu Gast. Er beschrieb gegenüber Euronews, worin sich Judo und Fußball unterscheiden.

Der größte Unterschied ist die Disziplin der Kämpfer und dass es keine Diskussionen mit dem Schiedsrichter gibt. Das ist nicht erlaubt und das ist gut so. Auf den Fußballplätzen sieht man jede Woche Spieler, die mit dem Schiedsrichter oder miteinander diskutieren. Der Respekt unter den Judoka und der Respekt, mit dem sie den Schiedsrichtern begegnen, das ist der größte Unterschied zwischen Judo und Fußball.

Ihre Disziplin behielten die Sportlerinnen und Sportler auch zu fortgeschrittener Stunde bei. Ordentlich und ausgiebig gefeiert wurde aber natürlich trotzdem.

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