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Sudan und Südsudan einigen sich im Erdöl-Streit

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Sudan und Südsudan einigen sich im Erdöl-Streit

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Im Streit um Erdöl haben der Sudan und der Südsudan eine Einigung erzielt. Das teilte der Vermittler der Afrikanischen Union Thabo Mbeki mit. Die seit Januar gestoppte Förderung des Erdöls im Südsudan soll nun wieder aufgenommen werden. Im Mittelpunkt des Streits standen die Transitgebühren beim Export.

Außerdem kündigte Mbeki an, dass Südsudans Präsident Salva Kir und sein sudanesischer Amtskollege Omar al Baschir im September zusammentreffen werden. Thema soll der Status der erdölreichen Grenzregion Abyei sein. Der Südsudan hat bei der Teilung des Landes drei Viertel der Erdölreserven erhalten. Allerdings ist das Land für die Verschiffung auf Pipelines im Norden angewiesen.

Die beiden Staaten lieferten sich wiederholt blutige Kämpfe im Grenzgebiet. Die Flüchtlingssituation ist dramatisch. Nach Angaben von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sind bereits über 170.000 Menschen aus dem Sudan ins Nachbarland geflohen.