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Gold für Deutschland hieß es im Ruder-Doppelvierer. Tim Grohmann, Karl Schulze, Philipp Wende und Lauritz Schoof gewannen und holten somit den zweiten Olympiasieg für die deutsche Rudermannschaft. Das Quartett ließ die favorisierten Kroaten hinter sich, Australien holte Bronze.
 
Lediglich drei Zentimeter trennten Kugelstoßer David Storl von der Goldmedaille. Der deutsche Welt- und Europameister gewann mit 21,86 Metern Silber hinter dem Polen Tomasz Majewski. Bronze sicherte sich der US-Amerikaner Reese Hoffa.
Storl hat seinem bereits beeindruckenden Lebenslauf als Kugelstoßer also einen weiteren großen Erfolg hinzugefügt. Dabei ist der Chemnitzer erst 22 Jahre alt. In seinem zweiten Versuch stieß Storl seine Bestzeit des Tages, doch Majewski kannte die Antwort und haute kurz darauf einen raus. Bei den letzten drei Versuchen zeigte Storl Nerven – allesamt waren ungültig. Dennoch war die Silbermedaille für den Chemnitzer ein toller Erfolg. Und das Edelmetall löste gleich einmal einen Atmer der Erleichterung im deutschen Leichtathletikteam aus. Die erste Medaille in London ist im Kasten, zum ersten Mal seit Ulf Timmermann in Seoul 1988 schaffte es ein deutscher Kugelstoßer bei Olympia aufs Treppchen.
 
Zum angestrebten Duell mit dem französischen Riesen Teddy Riner kam es zwar nicht, doch während Riner Olympiasieger wurde, sicherte sich Andreas Tölzer Bronze in der Judo-Gewichtsklasse über 100 Kilogramm. Der Mönchengladbacher unterlag im Halbfinale knapp dem Russen Alexander Mikhaylin. Dem 145 Kilo-Koloss wurde in der Verlängerung ebenso wie seinem Widersacher eine Bestrafung wegen Passivität aufgebrummt. Für Tölzer war es die zweite – somit hatte Mikhaylin die Nase vorn.
 
In einem wahren Marathon-Match setzte sich Roger Federer gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro durch und steht damit im Finale. Der Schweizer brauchte 4:26 Stunden und gewann mit 3:6, 7:6 und 19:17. Im Endspiel trifft die Nummer eins auf Andy Murray – es gibt also eine Revanche des Finals von Wimbledon.

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