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Aleppo weiter unter Beschuss

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Aleppo weiter unter Beschuss

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Syriens zweitgrößte Stadt Aleppo steht weiter unter schwerem Beschuss. Im südwestlichen Stadtviertel Salaheddin kam es zu Gefechten zwischen Militär und den Aufständischen. Auch aus anderen Vierteln wurden Kämpfe gemeldet.

Die Regierungstruppen waren mit Kampfflugzeugen im Einsatz. Seit zwei Wochen versuchen die Regierungstruppen vergeblich, die Rebellen aus der wichtigen Wirtschaftsmetropole zu vertreiben. Die Befürchtungen wachsen, dass das Regime innerhalb der nächsten Tage eine großangelegte Militäroffensive startet. Beobachter berichten, dass 20.000 Soldaten Stellung um die Stadt herum bezogen hätten und weitere Verstärkung unterwegs sei. Auch aus Damaskus wurden Gefechte gemeldet. Nach Armeeangaben verdrängten Regierungstruppen die Rebellen aus der Hauptstadt Damaskus.

Unterdessen bat Teheran die Türkei und Katar um Mithilfe bei der Befreiung von iranischen Pilgern, die auf dem Weg zum Flughafen in Damaskus entführt worden sind. Unter den 48 Pilgern sollen sich auch Angehörige von Irans Revolutionsgarden befinden.