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Blutiger Selbstmordanschlag gegen Stammeskämpfer

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Blutiger Selbstmordanschlag gegen Stammeskämpfer

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Der Jemen kommt nicht zur Ruhe. Nach Anschlägen in Taizz und Sanaa mit mehreren Toten sind am späten Samstag vier Extremisten im Osten des Landes vermutlich beim Angriff einer US-Drohne gestorben.

Der blutigste Angriff aber ereignete sich im Süden des Jemen: Bei dem Selbstmordanschlag in der Provinz Abyan kamen mindestens 25 Menschen ums Leben. Dutzende weitere wurden verletzt.

Der Anschlag wird dem Terrornetzwerk Al Kaida zugeschrieben. Er ereignete sich während einer Beerdigung in der Stadt Dschaar. Die meisten der 25 Toten sind Stammeskämpfer, die die jemenitische Armee bei einer Offensive gegen militante Al Kaida-nahe Extremisten unterstützt hatten.

Mit Hilfe der Stammesführer gelang es dem Militär im Juni, die Kontrolle über die Provinz Abyan zurückzugewinnen. Die Kämpfe hatten sich über mehrere Monate hingezogen.