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Clinton fordert transparente Wahlen in Kenia

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Clinton fordert transparente Wahlen in Kenia

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US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich in Kenia für einen friedlichen Wahlkampf eingesetzt. Das Land ist eine wichtige Station ihrer elftägigen Afrikareise: Kenia und die USA haben enge Handelsbeziehungen.

Bei ihrem Besuch in Nairobi forderte sie die Menschen zu einem fairen und transparenten Urnengang auf. Kenia wählt im März 2013 einen neuen Präsidenten.

“Natürlich bestimmen die Kenianer, was bei den Wahlen passiert; sie werden ihre Stimme abgeben,” erklärte Clinton. “Ich habe Wahlen gewonnen und ich habe Wahlen verloren. Wenn man verliert und wenn die Anhänger diese Niederlage sehen, dann ist wichtig, dass es keine Unregelmäßigkeiten gab. Und das wünschen wir uns für die Menschen in Kenia,” meinte die amerikanische Außenministerin.

Vor rund vier Jahren hatte die Niederlage von Oppositionsführer Raila Odinga eine anhaltende Gewaltwelle ausgelöst. Odinga hatte Präsident Mwai Kibaki Wahlfälschung vorgeworfen.

Was als politischer Protest begann, endete in gezielten ethnischen Ermordungen von Kibakis Anhängern. 1200 Menschen wurden getötet.