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"Mars is hard"

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"Mars is hard"

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Noch hat der Mars gegenüber den Erdlingen die Nase weit vorn: 24 zu 15 steht es momentan für ihn – 24 Mars-Missionen misslangen, nur 15 gingen so aus wie geplant. Wer als nächster punktet, entscheidet sich am frühen Montagmorgen. Da soll die amerikanische Marssonde “Curiosity” ein Roboterfahrzeug auf dem “Roten Planeten” absetzen.
 
Eine Frage von Präzision, Prestige – und Geduld. Neun Monate war “Curiosity” jetzt unterwegs. Und Signale brauchen endlose Minuten vom Mars bis zur Erde.
 
 
Paul Doherty vom Exploratorium in San Francisco:
 
“Das Teil wird auf der Mars-Oberfläche aufsetzen. Ob in einem Stück oder in ganz vielen, wissen wir erst sieben Minuten später, wenn das Signal auf der Erde zurück ist. Dann wissen wir - waren wir erfolgreich oder nicht …… Es geht um eine der wichtigsten Fragen der Menschheit: Gibt es draußen Leben auf anderen Welten.”
 
 
Das Landemanöver gilt als das bislang aufwendigste aller Marsmissionen.
 
Unter anderem mit einem Fallschirm, Korrekturdüsen und einem Kran soll ein rollendes Forschungslabor von der Größe eines Autos sieben Minuten nach Erreichen der Mars-Atmosphäre auf dem Roten Planeten aufsetzen.
 
Dann heißt es bald Mars gegen Erde 24 : 16 – hofft die NASA. “Mars is hard” steht über ihrer Treffer-Statistik. 
 
mit dpa, Reuters, AFP

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